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Die Viertausender der Berner Alpen
Berge mit einer Höhe von über 4000 Meter über Meer nehmen in den Alpen eine besondere Stellung ein. Die sogenannten Viertausender üben vor allem auf Bergsteigerinnen und Bergsteiger eine besondere Anziehungskraft aus. Die Tatsache, dass die Anzahl der Viertausender begrenzt ist und damit die Möglichkeit besteht, alle Viertausender zu besteigen, mag zu dieser speziellen Attraktivität dieser Berge beitragen. In den Berner Alpen gibt es neun solcher Viertausender. Es sind nicht unbedingt die am schwierigsten zu besteigenden Berge. Das Gletscherhorn 3983m, der Eiger 3970m, die Ebnefluh 3962m und das Agassizhorn 3953m als "Fastviertausender" sind mindestens teilweise ebenso schwierig zu erreichen.
Von den neun Viertausendern in den Berner Alpen liegen nur zwei ganz auf bernischem Kantonsgebiet, das Schreckhorn und das Lauteraarhorn. Finsteraarhorn, Gross Fiescherhorn, Mönch und Jungfrau stehen auf der Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Bern. Das Hinter Fiescherhorn, das Gross Grünhorn und das Aletschhorn liegen sogar vollständig auf Walliser Hoheitsgebiet. Trotzdem gehören alle diese Viertausender zu den Berner Alpen. Die Erklärung ist einfach: Der Gebirgsstock nördlich der Rhone wird Berner Alpen genannt. Die Walliser Alpen liegen südlich der Rhone.
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